Kapla - der pädagogische Spielwert

KAPLA Steine kommen aus Frankreich und werden dort bereits als pädagogisches Bildungsmittel in Kindergärten und Schulen eingesetzt.
Ohne jegliche Verbindungs- oder Befestigungselemente, nur mit einem einzigen Element, entstehen endlos viele dreidimensionale Bauwerke aus den Kapla Bausteinen.
Kinder und auch Erwachsene gleichermaßen haben viel Freude am Bauen, denn die Universal Kapla Steine ermöglichen es mit grenzenloser Phantasie seinen Handlungen freien Lauf zulassen.

Das Konstruktionsspiel führt das Kind in die Bereiche der Physik, der Geometrie, der Mathematik und der Technik ein.
Darüber hinaus sensibilisiert das Spiel mit dem KAPLA Baukasten den Blick für Formen und Volumen und der plastischen Kunst.
Man kann soweit gehen und KAPLA ein mathematisches Spiel nennen, denn es regt zum Nachdenken an und beansprucht die Logik sowie die Phantasie und das Vorstellungsvermögen.
Dabei fördert es das kreative Denken, übt die Feinmotorik und die Geschicklichkeit und das Gefühl für Koordination.

 

Kinder können allein oder gemeinsam mit anderen mit KAPLA Steinen bauen

Dabei wählt jedes Kind seinen eigenen Schwierigkeitsgrad und entwickelt eigene Techniken für eine Baukonstruktion.
Im Spiel mit dem Kapla Bausteinen werden Durchhaltevermögen durch den Reiz des Gestaltens und Aufbauens genauso entwickelt wie soziale und verbale Kommunikation.
Die Konstruktionen werden besprochen und vorgezeigt, es wird in der Bauphase diskutiert auch auch Rollenspiele können sich entwickeln.

KAPLA ist ein grenzenloses Spiel und bietet Möglichkeiten und Herausforderungen für jedes Alter.
Erwachsene kreieren komplexere Strukturen, die einen größeren Weitblick im Denken wie auch in der Handfertigkeit fordern. Beim Bauspiel mit den Kapla Steinen steht inn erster Linie das Tun im Vordergrund und nicht unbedingt das Endprodukt.

 

Wie entstand der Kapla Baukasten

Begonnen hat die Geschichte mit den KAPLA Steinen vor über zwanzig Jahren.
Damals zog der Kunsthistoriker und Antiquitätenhändler Tom van der Bruggen aus seiner holländischen Heimat in ein kleines französisches Dorf, um sich aus den Steinen eines verfallenen Bauernhauses ein Schloss zu bauen.
Seine Entwürfe zeichnete er allerdings nicht auf Papier, sondern spielte sie mit Bausteinen durch. 
An den herkömmlichen Bauklötzen störten ihn deren massive Machart und das unbefriedigende Verhältnis von Länge zu Breite und Höhe.

Deshalb kam van der Bruggen auf den STEIN, den er wegen seiner abgestimmten Proportionen das „magische Hölzchen" nannte.
Sein „dreidimensionaler Schnitt" basiert auf den ungeraden Zahlen Eins, Drei und Fünf. Drei flach übereinander gelegte Hölzchen ergeben die Breite, fünf nebeneinander entsprechen der Länge eines Elementes. 
Für den Erfinder stellen die Maße von KAPLA Steinen einen idealen Kompromiss dar, der sowohl konstruktive als auch gestalterische Eigenschaften aufweist.

Der Name KAPLA kommt von „KAbouter PLAnkjes", was im Niederländischen soviel wie Wichtelhölzchen bedeutet. KAPLA Steine ermöglicht Kindern und auch Erwachsenen grenzenloses Bauen und Konstruieren.